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Aktuell
Das wahre Gesicht der Demokratie in der Türkei: Zeitungsschließungen

Mahmut Şakar

Die Verletzung der Pressefreiheit stellt eines der Hauptprobleme für das Wesen der Demokratie in der Türkei dar. Die Türkei befand sich vor noch nicht allzu langer Zeit unter den Staaten, in denen die meisten JournalistInnen ermordet wurden. Aus diesem Grunde bilden die Zeitungsschließungen, das Verhindern der Zeitungsausteilung, die Tötung und Verletzung von JournalistInnen und Zeitungsverteilern, die verhängten hohen Geld- und Gefängnisstrafen den Kern der eingereichten Klagen und abgeschlossenen Urteile gegen die Türkei vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Auch heute noch in der Zeit der EU-Annäherung der Türkei leiden die Meinungs- und die Pressefreiheit unter äußerst gravierenden Mängeln.

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Veranstaltungsreihe zum 1. Todestag von Hrant Dink
TÜRKISCHE JUSTIZSKANDALE MIT FOLGEN: Die Morde an Hrant Dink und drei Christen in Malatya

Veranstaltungsreihe 15-18. Januar 2008 in Bremen, Hamburg, Berlin und Frankfurt mit Erdal Dogan, Anwalt von Hrant Dink
 
 
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Hinweis auf eine aktuelle Neuerscheinung
Neuerscheinung Rolf Gössner Rolf Gössner
MENSCHENRECHTE IN ZEITEN DES TERRORS - Kollateralschäden an der „Heimatfront“

Mit diesem Buch wird erstmals das ganze Ausmaß der staatlichen Terrorismusbekämpfung und ihrer fatalen Auswirkungen auf Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaat in der Bundesrepublik herausgearbeitet und anschaulich dargestellt. Es liefert auch den rechtspolitischen Hintergrund für die aktuelle Debatte um die neuesten Überwachungspläne von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble.
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MAF-DAD fordert: Internationale Ärzte Delegation nach Imrali
PE_Ocalan_VergiftungMAF-DAD fordert internationale Delegation zur Untersuchung des Gesundheitszustands von Abdullah Öcalan und darauf gerichtete Initiativen der Bundesregierung und der deutschen Öffentlichkeit

MAF-DAD – Verein für Demokratie und internationales Recht mit Sitz in Köln hat mit großer Bestürzung die alarmierenden Nachrichten über den Gesundheitszustand von Abdullah Öcalan erfahren, der seit über acht Jahren im Hochsicherheitsgefängnis der Insel Imrali von der Türkei gefangen gehalten wird.
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Über den Mord an Hrant Dink - Verantwortlich ist der türkische Faschismus
Über den Mord an Hrant DinkVon RA Mahmut Sakar (Erschienen im Kurdistan Report Nr. 130)

Über den Mord an Hrant Dink, dem armenischen Intellektuellen und Herausgeber der Zeitung AGOS, der am 19. Januar 2007 in Istanbul durch einen Anschlag ums Leben kam, wurde viel gesagt und geschrieben. Es wird auch weiterhin geschrieben und geredet werden. Bevor ich zu einer Skizze der Hintergründe der Tat komme, möchte ich etwas über den Zeitraum sagen, in dem er ermordet wurde.
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Das Neue Anti-Terror-Gesetz: Eigentlich nur ein neues Stadium des Sicherheitsverständnisses
Anti Terror GesetztVon Rechtsanwalt Ahmet Avşar, Istanbul

Das Recht ist eine Disziplin, die mit langfristigen Perspektiven entwickelt wird. Es ist verständlich, wenn hinsichtlich alltäglicher Ereignisse im gesellschaftlichen und öffentlichen Bereich Gesetze erlassen werden. Außergewöhnlich jedoch ist die angebliche Erkenntnis, dass das Neue Türkische Strafgesetz mit der Nummer 5237 bei der Bekämpfung “terroristischer” Straftaten unzureichend sei, obwohl noch kein Jahr seit Inkrafttreten des neuen Strafgesetzes vergangen war und folglich die praktischen Resultate sowie Auswirkungen noch nicht klar zutage treten konnten.
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Wunde Punkte im EU-Beitrittsprozess der Türkei

Wunde Punkte im EU-BeitrittsprozessDer Fall Abdullah Öcalan, die Gefängnisinsel Imrali als rechtsfreier Raum, die türkische Menschenrechtslage und die kurdische Frage
von Dr. Rolf Gössner

In der Terrorismusbekämpfung scheint so ziemlich alles erlaubt, was angeblich nützt. Wir erleben europaweit eine fatale Enttabuisierung und Demontage dessen, was als Menschenrechtsstandards mühsam und mit vielen Opfern erkämpft worden ist. Im Zuge des weltweiten Antiterrorkampfes entstehen mehr und mehr Inseln des Unrechts oder rechtsfreie, genauer menschenrechtsfreie Räume staatlicher Willkür wie etwa Guantanomo, Abu Ghraib, Lager in Afghanistan oder Folter-Gefängnisse in anderen Ländern, auch in Europa.

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Internationale Konferenz „Dialog verbindet, Solidarität stärkt“ Istanbul
Wege nach Europa         (Rede von Prof. Dr. Norman Paech auf der Konferenz in Istanbul)Internationale Konferenz „Dialog verbindet"

Ich möchte Ihnen einige Beobachtungen und Überlegungen vorstellen, die aus der Sicht eines Deutschen kommen, der grundsätzlich davon überzeugt ist, dass die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei letztendlich zu einem Beitritt führen müssen. Danach sieht es allerdings heute, gut ein Jahr, nachdem die Verhandlungen am 3. Oktober 2005 begonnen haben, gar nicht aus. Die Diskussion innerhalb der EU-Staaten ist zunehmend kritischer geworden und auch früher noch eindeutige Befürworter eines Beitritts der Türkei rücken immer mehr von ihrer Position ab. Aber auch in der Türkei sind jene Stimmen lauter geworden, die die erhofften Vorteile eines Beitritts in Frage stellen.
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